Am 1. Januar 2011 hat der Bernd von rosenblug.org ein Artikel veröffentlicht, in dem er sein neues Project 365 vorgestellt hat und er hat alle aufgerufen mitzumachen.
Es gab eine kleine Welle von neuen Photoblogs die unter dem Codenamen P365 standen und nun gute fünf Monate später sind es nur noch eine Hand voll die wirklich durchgehalten haben.
Auch ich habe mich damals der Aktion angeschlossen und hatte mich als Plattform für Tumblr entschieden.
Tumblr bat damals Vorteile für mich, einfache Installation, schnelles posten per Email oder Tumblr-App und „unendlich“ viel Webspace.
Sehr großartig ist natürlich auch das Liken und Rebloggen welches in der Tumblr-Mentalität verankert ist und für neue Besucher sorgt.
Aber Tumblr hat auch Nachteile, zwei haben mich besonders dazu bewegt mich von Tumblr zu trennen. Zum einen wäre da die Abhängigkeit von Tumblr und seinen häufigen Server-Down-Zeiten, welches meist gegen Abend waren wenn man seine Bilder posten wollte.
Aber wirklich blöd empfand ich die Optische Trennung des Projects von meinem bestehenden Blog. Der unerfahrene User erkennt den Zusammenhang der zwei Plattformen nicht und könnte glauben, er wäre auf zwei verschiedenen Seiten unterwegs (was ja auch irgendwie stimmt).
Da ich meinen alten Blog geschlossen habe, stand auf meiner ToDo-Liste auch, das dass P365 irgendwie raus aus Tumblr muss und rein in WordPress.
Nur wie? Über die tollen neuen Custom Post Types von WordPress? “Ja genau, ein kleines Tumblr in WordPress, dass WILL ICH HABEN!”
Gleich kam mir WooThemes in dem Kopf, sie haben sich auf das „bauen“ von WordPress-Themes im Tumblr-Look spezialisiert und neben einer coolen iPhone-App auch noch einen Dienst der hilft Beträge von Tumblr zu WordPress zu migrieren (was ein tolles Wort)